Ein Restaurant mit 60 Plätzen verbraucht schnell 40.000 bis 80.000 kWh Strom im Jahr. Wer weiß, wo der Strom hingeht, kann gezielt ansetzen.
Typische Verteilung in einem Lokal
| Bereich | Anteil | Größter Hebel |
|---|---|---|
| Kühlung (Kühlhaus, Kühlschränke, Eismaschine) | 30–40 % | Dichtungen, Abtauen, Verflüssiger reinigen, Türen |
| Küche (Herd, Fritteuse, Salamander, Spülmaschine) | 25–35 % | Standby vermeiden, Geräte erst zum Service einschalten |
| Lüftung und Klima | 10–20 % | Bedarfsgerecht statt Dauerbetrieb, Filter tauschen |
| Licht | 5–10 % | LED, Präsenzmelder im Lager und WC |
| Sonstiges (Kassa, Musik, Warmwasser) | 5–10 % | Boilertemperatur, Zeitschaltuhren |
Kühlung: der stille Dauerläufer
Kühlgeräte laufen 8.760 Stunden im Jahr. Ein Kühlhaus mit defekter Türdichtung oder verschmutztem Verflüssiger verbraucht 20 bis 30 % mehr. Einmal im Quartal Verflüssiger absaugen, Dichtungen prüfen, Abtauzyklen kontrollieren – das ist die günstigste Maßnahme überhaupt.
Küche: Standby ist der Feind
Salamander, Fritteusen und Warmhalteplatten, die um 10 Uhr eingeschaltet werden, obwohl der erste Gast um 12 kommt, kosten Hunderte Euro im Jahr. Ein Einschaltplan an der Küchenwand wirkt Wunder.
Der Tarif: 3 bis 8 Cent Unterschied pro kWh
Gewerbetarife bis 100.000 kWh liegen 2026 zwischen 9,90 und 19,64 ct netto – dieselbe Kilowattstunde, doppelter Preis. Bei 60.000 kWh macht ein Unterschied von 6 Cent 3.600 Euro netto im Jahr aus. Dazu kommt bei vielen Bestandstarifen ein Grundpreis, der bei unseren Tarifen entfällt.
Beispiel Restaurant Wien, 60.000 kWh: Bestandstarif 18 ct netto → 12.960 € netto Energiekosten. Mit 8,79 ct → 5.274 €. Ersparnis 7.686 € netto im Jahr, ohne eine einzige Betriebsänderung.
Schick uns die letzte Jahresabrechnung deines Lokals. Wir rechnen es konkret durch – und kommen auf Wunsch vorbei.




