Ein Büro mit zehn Arbeitsplätzen liegt bei 8.000 bis 15.000 kWh im Jahr. Nicht dramatisch – aber fast immer zu einem Standardtarif, den beim Einzug jemand schnell abgeschlossen hat.
1. Tarif prüfen
Gewerbe-Standardtarife der Landesversorger liegen oft bei 15 bis 20 ct netto. Ein Fixtarif ohne Grundpreis um 9 ct halbiert die Energiekosten. Bei 12.000 kWh sind das rund 900 Euro netto im Jahr – die Rechnung schicken, den Rest erledigen wir.
2. bis 8.: Betrieb ohne Investition
- Rechner in den Ruhezustand statt Bildschirmschoner: 40 bis 60 W pro Arbeitsplatz weniger, nachts und am Wochenende.
- Monitore ausschalten statt Standby – je nach Modell 1 bis 5 W rund um die Uhr.
- Drucker zentral statt an jedem Platz; große Geräte haben bessere Sparmodi.
- Kaffeemaschine mit Timer – ein Vollautomat im Dauerbetrieb heizt ständig nach.
- Klimaanlage auf 24–26 °C statt 21. Jedes Grad kühler kostet 6 % mehr.
- Licht nach Tageslicht: Arbeitsplätze am Fenster brauchen tagsüber keine Deckenbeleuchtung. Präsenzmelder in Lager, Küche, WC.
- Serverraum: Alte Server, die „noch irgendetwas machen“, verbrauchen 200 bis 500 W durchgehend. Abschalten oder in die Cloud.
Rechenbeispiel: 10 Rechner × 50 W × 14 Stunden Leerlauf × 250 Tage = 1.750 kWh im Jahr, rund 350 Euro brutto – nur durch Ruhezustand.




